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Adressen finden

Will man Adressen finden, muss man sich auch über den Sinn und Zweck klar sein. Wozu braucht man die Adressen, was will man mit ihnen machen.

Für das nächste Mailing, das nächste Event, die nächste Produkteinführung, das nächste Verkaufsangebot – braucht man neue Adressen. Die Adressen im Bestand sind veraltet, lange nicht gepflegt, und keiner weiß, ob es diese tatsächlich gibt oder nicht. Also macht man sich auf die Suche. Früher und natürlich auch noch heute suchte und fand man

  • In den Zeitungen
  • In Zeitschriften
  • Melderegister
  • Auf der Werbung die im Briefkasten flattert
  • Telefonbüchern
  • Prospekte und Broschüren
  • Visitenkarten
  • Fachzeitschriften
  • Anzeigen
  • Über Umfragen
  • Gewinnspiele

Seit dem Internet Zeitalter geht man meistens den Weg über dieses Medium. Das Internet ist groß und bietet unendliche viele Möglichkeiten. Branchenportale, Adressverzeichnisse, soziale Medien – bieten Adressen in all deren Variationen an. Und man muss nur einfach die Adressen kopieren in das eigene Dokument. Am besten ist, wenn man alle diese Quellen parallel anzapft. Dabei ist sicherzustellen, dass Adressen nicht doppelt erfasst werden.

Doch gibt es im Internet keine Stelle, wo alle Adressen aller Firmen und Menschen gespeichert sind.  Das Internet ist ja nun keine Firma! Im Internet gibt es die Stellen, Firmen, Unternehmen, Vereine, Institutionen, die mit Ihrer Webseite oder mit einem Eintrag in eines oder mehrere der öffentlichen Adressenverzeichnisse einen Zugang anbieten.

Die Suche im Internet nach möglichen potentiellen Kunden und Adressen ist langwierig, kostet Nerven und Zeit und damit auch viel Geld. Und wenn man denn dann Adressen gefunden hat, kann man trotzdem nicht sicher sein, ob diese Adresse einen zukünftig Erfolg für das Unternehmen verbuchen wird.

Die tatsächlich zumindest zu 90% richtige Adresse erhält man durch das Impressum einer Webseite eines Unternehmens. Hier kann man davon ausgehen, dass die Daten gültig und aktuell sind. Bei den öffentlichen Adressverzeichnissen sieht das anders aus, oftmals gibt es auch innerhalb dieser Verzeichnisse von ein und derselben Firma unterschiedliche Einträge. Welcher Eintrag ist der richtige?

Adressen im Internet findet man durch viele Suchhilfen. Es gibt Verzeichnisse mit Millionen von Adressen, kleinere lokale und regionale Register mit nur ein paar dutzend oder ein paar hundert Einträgen, Firmenverzeichnisse und vieles mehr.

Die Schwierigkeit bei dieser Suche ist die Frage: was gebe ich in die Browserzeile ein?  Denn bei allgemeinen Suchanfragen sitzt man Stunden über Stunden, die Ergebnisse sind genauso allgemein wie die Suchanfrage.

z.b. „Adressen in PLZ 14467“ Ungefähr 423.000 Ergebnisse und es fängt an mit der Vorwahl für diese PLZ, mit der allgemeinen Seite für PLZ-Suche…

Firmen Adressen in PLZ 14467 – schon ein bisschen weniger … Ungefähr 81.100 Ergebnisse

Daneben gibt es eine ganze Branche die sich damit beschäftigt. Adressenanbieter, die große Wirtschaftsdatenbanken auswerten, und nach gewünschten Kriterien das Potential suchen und finden und es dem Kunden verkaufen.

Adressen aus dem Schul- und Hochschulbereiche, Privatadressen, Businessadressen, Adressen aus der Baubranche, Adressen von Banken und Institutionen, Adressen mit Entscheidern in verkaufs- und werbeaktiven Unternehmen, Adressen aus der IT Branche, Adressen aus dem Bereich Industrie, Adressen von Dienstleistern, Adressen aus der Reise Branche und aus sämtlichen anderen fixierten Branchen

Bei der Suche nach Privatadressen gibt es weitere zahlreiche Differenzierungen, z.b. Menschen mit Immobilienbesitz, Menschen jung und erfolgreich, Familien, Singles, Menschen mit akademischen Abschluss,  Menschen über 50,  Senioren …

Die Quellen der Adressenanbieter sind Direktbefragungen, Lieferantenrückfragen, Öffentliche Register und Verzeihnisse, Printmedien, Geschäftsberichte/Bilanzen, Zahlungserfahrungen und Inkassodaten.

Adressen finden über einen solchen Adressenanbieter heißt auf jeden Fall, eine hohe Qualität einzukaufen.

Am Anfang steht immer die Frage, wofür die Adressen, die die Datenbank aufnehmen soll, gebraucht werden, wofür sie dienen. Ist es „nur“ eine Aktion, ein Mailing, langt sicher eine einfache Excel Tabelle, die nach dem Versand und der Bearbeitung der Response ihr Soll erfüllt hat. Sollen diese Adressen weiter bearbeitet werden, für nächste Aktionen herangezogen werden, mit Zusatzdaten angereichert und qualifiziert werden, als Betriebskapital mit potentiellen Adressen aufwarten, und letzten Endes als Unterstützung und Werkzeug für den Vertrieb fungieren, muss wesentlich mehr berücksichtigt werden.

Allein die Suche und das Finden der für den Zweck richtigen Adressen muss detailliert und konsequent durchdacht und durchgeführt werden. Der Recherche nach Adressen sollte im Vorfeld eine hohe Priorität zukommen. Das Suchen nach Kriterien wie Business, Branche, Regionen ist die Basis, effizienter gestaltet wird dies durch Zusatzkriterien mit den Dingen, die für das Unternehmen bereits im Vorfeld wichtig sind.

Die Frage, welcher ist der für unser Produkt richtige Entscheider muss beantwortet werden. Oftmals sind dies natürlich Mitarbeiter der 1. Und 2. Führungsebene, vielleicht lohnt es sich, auch weitere Entscheider gleich beim ersten Erfassen mit aufzunehmen – Fuhrparkleiter z.B. Ebenso  kommen Zusatzdaten wie Umsatzgröße und Mitarbeiterzahl zum Tragen – auch evtl. mögliche Informationen zum Fuhrpark. 

Weiß man also, was man sucht und was man finden möchte, ist man schon weiter. Wichtig ist, die Suchkriterien so detailliert wie möglich zu halten. Nicht wahllos suchen und vor allem nicht wahllos irgendwelche Adressen in Mengen aufnehmen. Ausschuss ist immer dabei, doch konzentriertes und strukturiertes Finden verringert die Gefahr, dass davon zu viel in die Datenbank gerät. 

Sucht man Emailadressen, ist es sehr viel schwerer. Die info@ – also eine allgemeine Emailadresse zur Firma, lässt sich über die Internetseite der Firma finden. Genau wie die persönlichen Funknummern sind die persönlichen Emailadressen nicht leicht zu finden. Ein Grund ist sicherlich die größer werdende Flut von unerwünschten Emailsendungen.

Um genau zu suchen und zu finden, lohnt sich vorab eine Analyse der Bestandsadressen. Welche Adressen sind vorhanden aus welchen Regionen, PLZ Gebieten, aus welchen Branchen. Per Geomarketing, d.h. mit Landkartenansichten des Bestandsvolumen lässt sich diese anschaulich darstellen und man sieht auf einen Blick, wo es Lücken gibt, wo die meisten Kundenadressen angesiedelt sind. Je mehr Merkmale man gesammelt hat, desto mehr Informationen lassen sich daraus erkennen – je mehr Informationen über die Adresse vorliegen, also z.b. Branche, Umsatzklasse, Mitarbeiterklasse, umso mehr Auswertungen kann man darstellen. So ist zu erkennen z.B. in welchem Gebiet gibt es aus der Branche X die meisten, wo die wenigsten? Wo sitzen die umsatzstärksten Kunden – lohnt es sich hier, in diesem Gebiet nach neuen Adressen zu suchen und damit zielgerichtet potentielle Bedarfsträger zu finden?

Adressen finden bedeutet auch, bereits bei der Suche das Maximum an Informationen zu dieser Adresse herauszuholen. Grundsätzlich ist eine Adresse gefunden, hat man Firmierung, Ortsteil, Straße mit Hausnummer, PLZ und Ort. Je nach der Quelle findet man weitere Zusatzdaten: Telefonnummern, Emailadressen, Internetadresse, Ansprechpersonen. Benutzt man Eintragungen bei den Kammern, öffentliche Register oder findet man neue Adressen bei den Adressenanbietern, sind auch Zusätzen wie die Größe des Unternehmens hinsichtlich der Mitarbeiter, wieviel Umsatz/Jahr die Firma erwirtschaftet, weitere Daten wir Gründungsdatum und Kapital